Es gibt einige Produkte der Finanzwirtschaft, die jeder Mensch im Leben mindestens einmal in Anspruch nimmt. Dazu gehört zum Beispiel das Cash Konto. Das ist die moderne Bezeichnung für das klassische Girokonto, über das man gewerblich und privat seinen gesamten Zahlungsverkehr abwickeln kann. Weil die Banken immer einen hohen Kapitalbedarf haben, bieten sie dazu auch gleich noch die passende Geldanlage an. Das ist in den meisten Fällen das Tagesgeld , wo man gute Zinsen kassieren und trotzdem jederzeit über die dort deponierten Gelder verfügen kann.
Ebenfalls als lukrative Kapitalanlage wird das Festgeld angeboten. Auch hier darf man auf hohe Guthabenzinsen hoffen, muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man über die vereinbarte Laufzeit hinweg an sein Vermögen nur unter erschwerten Bedingungen und mit Zinsverlusten wieder herankommt. Einige Banken haben das ganz geschickt gelöst, indem sie ihren Kunden bei einer vorzeitigen Auflösung einer solchen Anlage die Rückstufung auf Tagesgeldzinsen anbieten.
Bei der derzeitigen Zinsentwicklung ist auch ein Sparplan interessant, der in verschiedenen Varianten abgeschlossen werden kann. Die größte Rendite lässt sich bei den Sparverträgen erzielen, die an einen Fonds oder an andere Geldmarktprodukte gebunden sind, die sogar direkt an der Börse gehandelt werden können. Hier kann jeder nach seiner ganz persönlichen Risikobereitschaft auswählen, ob er die Kombination mit einem Aktien- oder Investmentfonds wünscht oder die sichere Anlage in einem Rentenfonds bevorzugt, bei der allerdings niedrigere Renditen zu erwarten sind.
Egal für welche Form der Vermögensbildung man sich auch entscheidet, man sollte immer auch darauf achten, dass die Gelder möglichst sicher angelegt werden. Dazu gehört es auch, sich darüber zu informieren, welcher Gesetzgebung die Anlagebank unterliegt, denn eine vollständige Einlagensicherung, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland garantiert wird, ist nicht überall üblich.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das spekulative Risiko der einzelnen Sparmöglichkeiten. Das weist große Unterschiede auf, nach denen man die Finanzmakler und Banker unbedingt fragen sollte. Diese sind im Übrigen ab Januar 2010 sogar dazu verpflichtet, über die Beratung des Kunden ein detailliertes Protokoll anzufertigen, das von beiden unterschrieben und in Kopie dem Kunden ausgehändigt werden muss. Damit hat die Bundesregierung die Verbraucherrechte beim Handel mit Finanzmarktprodukten entscheidend gestärkt.